„Sorry, this file type is not permitted for security reasons.“


Die WordPress-Core-Entwickler diskutieren schon seit Jahren über die richtige Handhabe mit SVG Dateien – Hintergrund sind Sicherheitsbedenken, da es sich um ein Dateiformat handelt, über das durch den Mediaupload in WordPress bereits Autoren Schadcode einschleusen könnten – und nicht nur Admins.

Daher erlaubt WordPress von Haus aus keinen Upload von SVG Dateien in WordPress. Wir nutzen hierzu seit Jahren das Plugin SVG Support, das wir auch bereits finanziell unterstützt haben.

Doch seit Version 5 von WordPress müssen die SVG Dateien eine zusätzliche Zeile Code enthalten, damit sie hochgeladen werden können:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>

Fügen Sie diese Zeile am Anfang Ihrer SVG Datei mit einem Texteditor ein und zusammen mit dem o.g. Plugin sollte der SVG Upload dann ohne weitere Fehler klappen.

Denken Sie daran, dass ein „Zuschneiden“ des Bildes in WordPress nicht funktionieren wird, da das bei SVGs nicht möglich ist – sollten Sie bei dem Upload hiernach gefragt werden, überspringen Sie diese Funktion einfach.

Sie haben bisher nicht nicht mit Textdateien gearbeitet? Hier erfahren Sie, wie man Plain-Text-Dateien bearbeitet.

Tipp: achten Sie auf das richtige Dateiformat

Wann SVG genutzt werden sollte

Auf vielen Websites werden für Icons Schriftarten (Icon Fonts), wie Font Awesome benutzt – dabei sind diese absolute PageSpeed-Killer.

Häufig werden Schriftarten mit hoher Priorität geladen und gerade Icon Fonts haben eine vergleichsweise hohe Dateigröße – selbst wenn Sie nur wenige Icons nutzen, werden immer alle verfügbaren Icons als eine große Datei an den Besucher der Website übertragen.

SVG Dateien können dagegen modular ausgespielt werden, also einfach immer nur dann, wenn sie auch tatsächlich Teil der Ausgabe sind.

SVG Dateien sind ideal für flächige Illustrationen und bieten inzwischen nahezu jeden Detailgrad – meist sind sie in der Dateigröße geringer, als Pixelgrafiken, wie PNG oder JPG.

Niemals sollten Sie z.B. JPG-Dateien einfach die Dateiendung .svg geben oder Pixelgrafiken in einen SVG Container einbetten – damit schaffen Sie nur neue Probleme und verbessern nichts. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Experten in der Optimierung Ihrer Website Medien unterstützen.

Über den Autor

Matthias Bathke ist Geschäftsführer der straightvisions GmbH. Als DSGVO-Experte und PageSpeed-Evangelist brennt er dafür stabile und effiziente Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.

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